Genau hinsehen
Menschen, Orte und Materialien erst einmal kennenlernen.
Bevor ein Stoff gewebt werden kann, müssen seine Kettfäden geordnet und aufgespannt werden. In der Weberei ist das die Arbeit der Zettlerei.
Der Name passt zu uns. Auch unsere Projekte beginnen oft damit, Ideen, Menschen und Werkzeuge zusammenzubringen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben.
Angefangen hat alles mit einzelnen Projekten. Seit 2021 beschäftigen wir uns unabhängig mit Architektur, Kunst, Gestaltung und Software. Mal entstehen die Arbeiten allein, mal gemeinsam mit Kunstschaffenden, Kollektiven oder Teams aus anderen Unternehmen.
2025 haben wir diesen unterschiedlichen Wegen einen gemeinsamen Namen gegeben: Zettlerei. Heute arbeiten wir als kleines, unabhängiges Studio in Köln. Wer mit am Tisch sitzt, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Genau diese Offenheit mögen wir.
Aus einer Idee wird vielleicht ein Raum oder ein Objekt. Aus einer anderen eine interaktive Website, ein Werkzeug für Geodaten oder ein Experiment mit KI. Wir bewegen uns zwischen Architektur, Computational Design, digitaler Fertigung und Softwareentwicklung, weil die spannenden Fragen selten nur in ein Fachgebiet passen.
Am liebsten ist uns der Moment, in dem eine Idee Wirklichkeit wird. Lässt sie sich umsetzen? Funktioniert sie wie gedacht? Und können andere Menschen etwas damit anfangen?
Gegründet wurde Zettlerei von Gökalp Yiğit Denktaş. Er ist Architekt (B.Arch.), Computational Designer (M.Eng.) und Softwareentwickler. Seine bisherigen Stationen reichen von eigenen Architekturprojekten über die Mitgründung des digital methods Collective bis zu Wettbewerben und Ausstellungen, die er gemeinsam mit Kunstschaffenden gestaltet hat.
Heute entwickelt er unter anderem BIM- und Geodatensoftware, Webanwendungen und KI-Engineering-Prototypen mit Agenten und Sprachmodellen. Was ihn dabei immer wieder beschäftigt: Wie werden aus gestalterischen Ideen Werkzeuge, mit denen Menschen wirklich arbeiten können?
Mehr über den Gründer ↗Menschen, Orte und Materialien erst einmal kennenlernen.
Die Teile zusammenbringen und schauen, was Sinn ergibt.
Früh etwas bauen und aus dem lernen, was noch nicht klappt.
Gute Ansätze weiterentwickeln und Erfahrungen teilen.
Erst die Fäden. Der Rest entsteht beim Arbeiten.